Jedes Nikotinprodukt ist ungesund


Von Zigarette bis Beutel
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
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Auch E-Zigaretten sind schädlich

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos. 

Verschiedene Formen untersucht

Das Zigaretten ungesund sind, ist bekannt. Weniger klar ist, ob das auch für Alternativprodukte wie E-Zigaretten oder Nikotinbeutel gilt. Forschende der Universität Mainz haben dies nun untersucht. Dazu hat die Forschungsgruppe Studien zu Zigaretten, Wasserpfeifen, E-Zigaretten, Tabakerhitzern und oralen Nikotinprodukten ausgewertet. Diese Studien umfassen Grundlagenstudien zur Giftigkeit der Produkte, Tierversuche und Studien mit menschlichen Patienten. Untersucht wurde, wie sich die verschiedenen Produkte auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken. 

Schädlich sind alle

Die Forschenden haben herausgefunden, dass sämtliche Nikotinprodukte schädlich sind und das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen. Am gefährlichsten waren Produkte, in denen Tabak verbrennt: Zigaretten und Wasserpfeifen. Diese schädigen daneben nicht nur die Rauchenden, sondern auch die Umgebung, denn bereits beim Passivrauchen steigt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen an. Bereits etwas weniger schädlich waren Produkte, die Tabak erhitzen. Die geringsten Schäden verursachten E-Zigaretten sowie Nikotinbeutel und Kautabak. Doch gesund sind auch diese nicht. 

Gefäße geschädigt

Bei klassischen Zigaretten gelangt das Nikotin durch den Rauch über die Lunge in den Körper. Doch auch bei Kautabak und aus Beuteln wird das Nikotin in den Körper aufgenommen, und zwar durch die Schleimhäute im Mund. Bei allen Produkten gelangt also Nikotin aus dem Tabak in die Blutbahn. Dort greift es die Blutgefäße an. Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, plötzlicher Herztod und Herzversagen sind mögliche Folgen. Dass auch neuere Produkte wie E-Zigaretten die Blutgefäße schädigen, konnten die Forschenden bestätigen. Wie groß die Langzeitschäden sind, ist wegen fehlender Studien allerdings nach wie vor unklar. 
Quelle: Ärzteblatt 

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