Darmkrebs betrifft auch Jüngere


Früher mit Vorsorge beginnen
Darmkrebs betrifft auch Jüngere

Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Die sicherste Methode zur Früherkennung ist die Darmspiegelung. Experten empfehlen nun einen früheren Beginn der Krebsvorsorge als bisher.

Darmspiegelung rettet Leben

Seit 2002 wird im Früherkennungsprogramm die Darmspiegelung von den gesetzlichen Krankenkassen ab dem Alter von 55 Jahren erstattet. „Seit Einführung der Darmkrebsvorsorge in Deutschland erkranken und sterben weniger Menschen an Darmkrebs“, erläutert Prof. Wolff Schmiegel, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). „Dies gilt aber nur für Menschen ab 55 Jahren. Bei Personen unter 55 Jahren lässt sich kein Rückgang feststellen.“

Vorsorge bereits mit 50 Jahren von Experten gefordert

Die Experten DGVS empfehlen, dass Versicherte bereits ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf die Darmspiegelung zur Darmkrebsfrüherkennung haben. Die Häufigkeit des kolorektalen Karzinoms steigt ab diesem Alter deutlich an. Sie plädieren auch für ein Pilotprojekt für Männer ab 45 Jahren, die in jedem Lebensalter häufiger als Frauen von Darmkrebs betroffen sind.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

Weiterführende Informationen z. B. zur kürzlich aktualisierten Leitlinie zur Behandlung von Darmkrebs auf der Seite der DGVS

News

Was tun gegen Cholesterin
Eine Person rührt Eier in einer Schüssel

Diät oder Therapie?

Die Frage beschäftigt Menschen mit zu hohen Cholesterin schon lange: Muss ich bei erhöhten Cholesterin-Werten auf das Frühstücksei verzichten? Und umgekehrt: Reicht eine Diät möglicherweise aus, um die Werte zu senken?   mehr

Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung
Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung

Bringt das was?

Für Menschen mit Diabetes ist es heutzutage normal: die kontinuierliche Messung des eigenen Blutzuckers. Doch ist die Methode auch für Gesunde sinnvoll?   mehr

Ständig Infekte beim Kita-Kind …
Ständig Infekte beim Kita-Kind …

Wie viele sind normal?

Ein bisschen nervig ist es schon: Kaum kommt das Kind in die Kita, geht es los mit den Infekten. Doch wie viele Infekte sind normal – und kann man etwas dagegen tun?   mehr

Rauchen verschlimmert Basedow
Rauchen verschlimmert Basedow

Weg mit der Fluppe!

Menschen mit einem Morbus Basedow müssen im Alltag auf einige Dinge achten. Dazu gehört, mit dem Rauchen aufzuhören – denn Nikotin verschlimmert die Erkrankung. Das gilt besonders für die Augenbeteiligung.   mehr

Menstruationstasse statt Tampons?
Menstruationstasse statt Tampons?

Weniger Kosten, weniger Müll

Menstruationstassen sind praktisch: Sie bieten den gleichen Schutz wie Binden oder Tampons, verursachen weniger Müll und sind auch noch billiger als herkömmliche Hygieneprodukte. Doch wie sieht es mit der medizinischen Sicherheit aus?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Johannis Apotheke
Inhaberin Cornelia Werner-Goepel
Telefon 0351/33 75 53
E-Mail johannis-apotheke-dd@t-online.de